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Arbeitgeber

EnBW Energie Baden-Württemberg AG - image
Energiewirtschaft, Umwelt
Karlsruhe
AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS - image
Gesundheitswesen, Soziales
SeneCura Sozialzentrum Herrenried - image
Gesundheitswesen, Soziales

Im Hohenemser Stadtteil Herrenried, ringsum viel Grün, finden rund 60 pflegebedürftige Menschen aus Vorarlberg ein neues Zuhause, jede und jeder in einem eigenen Zimmer. Durch dasselbe Haus laufen morgens Kindergartenkinder. Pflege und ein integrierter Ganztageskindergarten unter einem Dach, das ist hier Alltag und macht das Sozialzentrum zu einem Treffpunkt der Generationen. Das Sozialzentrum Herrenried ist ein modernes Pflegeheim mit 61 Pflegeplätzen in Einzelzimmern. Wer hier einzieht, bleibt dauerhaft oder kommt für eine begrenzte Zeit: Das Haus bietet auch Tagesbetreuung, Kurzzeit- und Urlaubspflege an, etwa wenn pflegende Angehörige selbst eine Auszeit brauchen. Besonders ist die Verbindung mit der Kinderbetreuung. Im Gebäude sind ein Ganztageskindergarten, eine Spielgruppe und Kleinkindbetreuung untergebracht, und Jung und Alt begegnen sich im Alltag. Für die Pflege- und Betreuungsqualität trägt das Haus das österreichische Nationale Qualitätszertifikat (NQZ), vom Land Vorarlberg wurde es als ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb anerkannt. Getragen wird der Standort von der SeneCura West gemeinnützigen BetriebsGmbH mit Sitz in Wien, einer Gesellschaft der SeneCura-Gruppe. SeneCura wurde 1998 gegründet und betreibt heute österreichweit über 80 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen mit rund 7.300 Betten (Stand 2023) und mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Damit ist SeneCura der größte private Anbieter im heimischen Pflege- und Gesundheitsbereich. Seit 2015 gehört die Gruppe zur französischen emeis-Gruppe (vormals Orpea). Für Beschäftigte bedeutet das einen großen Träger im Rücken, mit Häusern in allen Bundesländern und entsprechenden Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Die Arbeit verteilt sich auf viele Berufe. Diplomierte Pflegekräfte und Pflegeassistenz kümmern sich rund um die Uhr um die Bewohnerinnen und Bewohner, in der hauseigenen Küche wird frisch gekocht, und in der Kinderbetreuung arbeiten Pädagoginnen und Pädagogen Tür an Tür mit der Pflege. Dazu kommen Hauswirtschaft, Haustechnik und Verwaltung. Wer in einem überschaubaren Haus mit kurzen Wegen arbeiten möchte und zugleich die Sicherheit einer großen Gruppe schätzt, findet beides an einem Ort. Genaue Beschäftigtenzahlen für den Standort Hohenems veröffentlicht das Haus nicht.

Meierhofer GmbH - image
Internet, IT, Telekom

Meierhofer stattet Krankenhäuser mit der Software aus, die ihren Alltag zusammenhält. In Österreich arbeiten damit unter anderem alle zehn Reha- und Unfallkrankenhäuser der AUVA. Rund hundert Menschen entwickeln, betreuen und schulen diese Systeme, von St. Valentin und Graz aus. Angefangen hat das 1999. M-KIS heißt das Kernprodukt, ein Klinikinformationssystem. Es führt Diagnosen, Pflegeplanung, OP-Dokumentation und Abrechnung an einer Stelle zusammen, sodass Station, Operationssaal und Verwaltung nicht mit getrennten Akten arbeiten. Dazu kommen eigene Bausteine für die Notaufnahme und die Intensivmedizin. Meierhofer schreibt diese Software aber nicht nur. Das Unternehmen bringt sie auch in den Häusern zum Laufen und bleibt danach an Bord: Einführung, Betrieb, Betreuung und Schulung über eine firmeneigene Academy gehören zum Geschäft. Die Referenzen in Österreich sind handfest. Die AUVA setzt M-KIS in allen zehn Reha- und Unfallkrankenhäusern ein. Auch die Vinzenz-Gruppe in Linz, das Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg und das Klinikum Waidhofen an der Ybbs gehören zu den Kunden, und mit T-Systems Austria besteht eine Kooperation. Die österreichische Gesellschaft sitzt in St. Valentin bei Enns und hat vor gut einem Jahrzehnt ein zweites Standbein in Graz aufgebaut, gleich neben der FH Joanneum. Karriere.at nennt die Größenordnung von 101 bis 500 Beschäftigten; öffentlich beziffert das Unternehmen die österreichische Belegschaft nicht genauer als "über hundert". Sie gehört vollständig zur Meierhofer AG bei München, einem eigentümergeführten Haus, das seit mehr als 35 Jahren nichts anderes macht als Krankenhaus-IT und an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist. Wer hier anfängt, sitzt zwischen Medizin und Technik. Softwareentwicklerinnen und IT-Fachleute arbeiten neben Beratern, Projektleiterinnen und dem Support Hand in Hand am selben Kunden. In Graz kommen viele über die FH Joanneum ins Haus, als Praktikanten, über Werkstudentenstellen oder die Masterarbeit. Meierhofer nimmt auch Quereinsteiger und bildet Lehrlinge aus. Neue Kolleginnen bekommen ein Onboarding mit Mentoring, bis zu drei Homeoffice-Tage pro Woche sind möglich, das Öffi-Ticket wird bezuschusst. Die Wahl fiel 1999 übrigens auch deshalb auf St. Valentin, weil der erste Pilotkunde gleich um die Ecke lag.

AMEOS Klinikum Bad Aussee GmbH - image
Gesundheitswesen, Soziales

Im AMEOS Klinikum Bad Aussee behandeln Ärztinnen, Psychologen, Therapeutinnen und Pflegekräfte Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Traumafolgen, Essstörungen oder Burnout. Das Akutkrankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie nimmt Patientinnen und Patienten aus ganz Österreich auf. Gearbeitet wird mit vier Verfahren: psychodynamischer Psychotherapie, Verhaltenstherapie, systemischer Therapie und Psychodrama. Wer hier anfängt, kommt in ein vergleichsweise kleines Haus mit einer klaren fachlichen Ausrichtung. Das Haus liegt auf einer Anhöhe am Ortsrand von Bad Aussee, mitten in der Berg- und Seenlandschaft des steirischen Salzkammerguts. Eröffnet wurde es 2006, die Trägergesellschaft besteht seit 2004. 100 Betten stehen zur Verfügung, fachlich ist die Klinik an die Medizinische Universität Graz assoziiert. Das Behandlungsspektrum reicht von Angst- und Traumafolgestörungen über Depression und Erschöpfung bis zur Psychoonkologie und zu Schmerzstörungen. Für eine Klinik dieser Größe ist die Bandbreite an psychotherapeutischen Methoden ungewöhnlich breit, und das prägt auch die Arbeit: Behandlung findet im Team statt, Ärztinnen und Ärzte, klinische Psychologen, Psychotherapeutinnen, Pflege und therapeutische Fachberufe stimmen sich eng ab. Getragen wird das Klinikum von der AMEOS Gruppe, einem Gesundheitsversorger mit Sitz in Zürich. AMEOS betreibt über 100 Einrichtungen an mehr als 60 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, beschäftigt nach eigenen Angaben über 19.000 Mitarbeitende und versorgt jährlich mehr als 500.000 Menschen (ameos.eu, abgerufen 2026-06-25). Rund 1.000 Personen befinden sich gruppenweit in Ausbildung. Für Beschäftigte in Bad Aussee heißt das: ein überschaubarer, spezialisierter Arbeitsort vor Ort, dahinter aber eine große Organisation mit Lehrkrankenhäusern, einem eigenen Bildungsinstitut und der Möglichkeit, innerhalb der Gruppe weiterzukommen oder den Standort zu wechseln. Für Bewerberinnen und Bewerber ist die Klinik damit auf mehreren Ebenen interessant. Die fachliche Spezialisierung auf Psychosomatik ist deutlich, die akademische Anbindung an die MedUni Graz schafft Nähe zu Forschung und Lehre, und die Lage bietet ein Arbeitsumfeld, das viele bewusst suchen. Gefragt sind vor allem medizinische, psychologische, psychotherapeutische und pflegerische Berufe, dazu kommen Verwaltung, Hauswirtschaft und Technik, wie sie ein Krankenhausbetrieb braucht. Eine öffentlich ausgewiesene Mitarbeiterzahl für den Standort selbst war nicht zu finden; die hier genannten Größenangaben beziehen sich auf die Gesamtgruppe.

Excellence AG | German Engineering - image
Banken, Finanz, Versicherung

Excellence AG – German Engineering ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Niederlassungen in ganz Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Industrieunternehmen übertragen uns gesamte Projekte oder nutzen die Expertise erfahrener Ingenieure für ihre Innovationsprojekte oder Entwicklungsvorhaben. Die Kernkompetenz der Excellence AG ist der branchenübergreifende Know-how-Transfer, insbesondere für die integrative Produktions- und Entwicklungstechnik in Hochlohnländern. Wir sind in diversen Branchen tätig und zählen renommierte Konzerne sowie Weltmarktführer des Mittelstands zu unseren Kunden. Dadurch bündeln wir interdisziplinäres Expertenwissen und arbeiten on-site oder off-site. Interessiert? Werden Sie EXCELLENCE!

EGGER Holzwerkstoffe - image
Industrie, Produktion

EGGER Holzwerkstoffe stellt aus Holz die Platten her, aus denen später Küchen, Fußböden und Büromöbel werden. Angefangen hat das 1961 mit einem einzigen Spanplattenwerk in St. Johann in Tirol. Heute arbeiten rund 12.000 Menschen für die Gruppe, an 22 Werken in elf Ländern. Der Stammsitz ist in Tirol geblieben. Das Kerngeschäft dreht sich um Holzwerkstoffe. Aus Spänen und Holzfasern presst EGGER Platten, veredelt sie mit Dekoren und macht daraus Laminatböden, Arbeitsplatten und Material für den Möbelbau. Die Kunden sitzen in der Möbelindustrie, im Holzhandel und auf dem Bau. Wer daheim ein Küchenregal zusammenschraubt, hält womöglich ein Stück davon in der Hand. Der Maßstab ist industriell: Rund 10,8 Millionen Kubikmeter verlassen die Werke pro Jahr, der Gruppenumsatz lag im Geschäftsjahr 2024/25 bei 4,13 Milliarden Euro. Getragen wird das von einem Familienunternehmen, seit der Gründung 1961 in Familienhand. Das zeigt sich an der Kontinuität. Der Stammsitz steht bis heute in St. Johann in Tirol, wo Fritz Egger senior das erste Spanplattenwerk baute. In Österreich kamen Wörgl (1966) und Unterradlberg (1970) dazu, weltweit sind es inzwischen 22 Werke in elf Ländern. Über zwanzig Vertriebsbüros von Poznań bis Tokio bringen die Ware zu den Kunden. Wer international arbeiten möchte, muss dafür nicht das Unternehmen wechseln. Die Arbeit selbst ist vielseitig. In den Werken laufen die Anlagen rund um die Uhr im Schichtbetrieb; an Pressen und Trocknern stehen Maschinenbediener, Verfahrenstechniker und Elektriker. Ein Konzern dieser Größe braucht daneben Fachleute für Holzeinkauf und Logistik, für Produktentwicklung, Vertrieb und Verwaltung, dazu Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen. Wie viele davon allein in Österreich arbeiten, weist EGGER nicht gesondert aus; gruppenweit sind es rund 12.000 Menschen. Dass die Baukonjunktur zuletzt schwächelte, spürt die ganze Branche. EGGER investierte trotzdem weiter und steckte im Geschäftsjahr 2024/25 rund 435 Millionen Euro in seine Werke.

aristid personalberatung Schmidt & Partner KG - image
Personaldienstleistung

Am Beginn jedes Auftrags sitzen bei aristid alle an einem Tisch: das Unternehmen und die Beraterinnen und Berater, lange bevor die erste Kandidatin überhaupt angesprochen wird. Personalvermittlung ohne Algorithmus und ohne automatische Vorauswahl, so beschreibt die Wiener Firma ihre Arbeit. Seit 2003 besetzt sie Fach- und Führungspositionen quer durch die Branchen. Der Kern der Arbeit ist die Suche und Auswahl von Spezialisten und Führungskräften. Dazu kommen Outplacement, also die Begleitung von Mitarbeitern, die ein Unternehmen verlassen, und Coaching für Bewerberinnen und Bewerber auf dem Weg zum nächsten Schritt. Gearbeitet wird branchenübergreifend; besonders vertraut ist das Team mit Banken und Finanzdienstleistern, mit Industrie und Produktion und mit Technologieunternehmen. Wie viele Leute genau im Wiener Büro sitzen, nennt die Firma öffentlich nicht. Klein ist die Beratung allemal. Allein steht sie deshalb nicht: aristid vertritt in Österreich Kestria, nach eigenen Angaben das größte Bündnis unabhängiger Executive-Search-Boutiquen weltweit. Dahinter stehen mehr als 90 Büros in über 40 Ländern und rund 600 Beraterinnen und Berater auf sechs Kontinenten (kestria.com). Für die eigene Belegschaft verbindet das die lokale Nähe in Wien-Liesing mit Mandaten, die über Grenzen reichen. Geführt wird das Haus von den Gesellschaftern Mag. Franz Schuster und Mag. Alexander Moser, seinen Sitz hat es seit der Gründung 2003 in der Lemböckgasse im 23. Bezirk. Rund 40.000 Suchen für über 4.000 Auftraggeber hat das Kestria-Netzwerk nach eigenen Angaben bereits abgewickelt.

Deutsche Bahn AG - image
Logistik, Transport
Berlin
ams-OSRAM AG - image
Elektronik, Automatisation

ams entwickelt und produziert High-Performance Lösungen für die anspruchsvollsten Anwen­dungen in Sensoren, Sensorschnittstellen, Power-Management ICs (integrierte Schaltkreise) und Wireless ICs. Die innovativen Produkte von ams findet man überall dort, wo höchste Präzision, Empfindlichkeit, Genauigkeit, ein weiter Arbeitsbereich und äußerst niedriger Stromverbrauch benötigt werden: wie z.B. im Automotive-Bereich (Batteriemanagement, Antikollisionssensoren), in der Medizin­technik (Computertomografie, Mammografie, Röntgen), in der Industrie (Automatisierung, Mo­toren, Gebäudetechnik) oder in der Unterhaltungselektronik (Tablets, Smartphones, Kopfhörer, Notebooks, Fernseher, etc.). Die Mission von ams ist, die Welt mit Sensorlösungen zu gestalten. Der Hauptsitz von ams ist in Unterpremstätten bei Graz, Österreich; wichtige Forschungs- und Entwicklungszentren befinden sich in Österreich, Plano, TX (USA) - einem Kompetenzzentrum für optische Sensoren - sowie an 11 weiteren Designcenter weltweit. ams beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 20 Ländern und besitzt eigene Vertriebsstandorte in allen wichtigen Regionen der Welt. ams verfügt über ein weltweites Netz an indirekten Vertriebspart­nern, einschließlich der globalen Distributionspartner DigiKey, Future Electronics und Mouser. ams ist an der SIX Swiss Stock Exchange börsennotiert (Tickersymbol: AMS). Weitere Informationen über ams unter www.ams.com -Join our team! Youtube Channel ams

Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser - Häuser zum Leben - image
Gesundheitswesen, Soziales

Rund 8.500 ältere Wienerinnen und Wiener leben in den 30 Häusern zum Leben. Sie werden hier gepflegt, bekocht und durch den Alltag begleitet. Mehr als 4.800 Menschen aus rund 79 Nationen sorgen dafür, dass das funktioniert - rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Die Häuser zum Leben sind der Pflege- und Wohnbereich des Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eines gemeinnützigen Fonds der Stadt Wien mit Sitz in der Seegasse im 9. Bezirk. Gegründet wurde er 1960 per Beschluss des Wiener Gemeinderats, mit einem klaren Auftrag: ältere Menschen in der Stadt gut wohnen und gut versorgt wissen. Daraus ist über die Jahrzehnte einer der größten Arbeitgeber im Wiener Sozialbereich geworden. Zur Organisation gehören neben den 30 Häusern auch 135 Pensionistenklubs in allen Bezirken, in denen sich rund 25.000 Mitglieder ab 60 treffen. Die Arbeit verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. In den Stationen versorgen diplomierte Pflegekräfte und Pflegeassistentinnen die Bewohnerinnen und Bewohner, in den hauseigenen Küchen kochen Köchinnen und Köche täglich frisch, dazu kommen Haustechnik, Reinigung und Verwaltung. Die Geschäftsführung liegt seit 2021 bei Christian Hennefeind, Präsident des Fonds-Vorstands ist der amtsführende Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Auffällig für die Branche: Die Gehälter stehen offen auf der Karriereseite. Eine diplomierte Pflegekraft startet dort mit über 3.700 Euro brutto, eine Pflegeassistenz mit über 3.200 Euro (jobs.kwp.at, abgerufen Juni 2026). Wer einsteigen will, kann das über Lehre, Praktikum oder Traineeprogramme tun, und Aus- und Weiterbildung ist im Haus angelegt. Die öffentliche Trägerschaft durch die Stadt Wien gibt dem Ganzen ein Fundament, das in der Pflege nicht selbstverständlich ist.

Deutsches Krebsforschungszentrum - image
Wissenschaft, Forschung
Heidelberg
AMGEN GmbH - image
Pharma, Chemie, Biotech
München
Caritas St. Pölten - image
Gesundheitswesen, Soziales

Rund 620.000 Stunden verbrachten die Pflegekräfte der Caritas St. Pölten im Jahr 2024 bei Menschen zu Hause. In der Sozialberatung kamen im selben Jahr 18.822 Kontakte zusammen. Hinter diesen Zahlen stehen rund 2.500 hauptberufliche Mitarbeitende an etwa 166 Standorten in der Diözese St. Pölten. Gegründet wurde die Organisation 1920. Die Caritas St. Pölten ist die Hilfsorganisation der Katholischen Kirche in der Diözese St. Pölten, die das Zentrum und den Westen Niederösterreichs umfasst. Was das im Arbeitsalltag heißt, lässt sich an wenigen Beispielen zeigen. In der mobilen Hauskrankenpflege fahren Diplompflegekräfte und Heimhilfen zu älteren Menschen nach Hause. In den psychosozialen Diensten begleiten Therapeutinnen und Sozialarbeiter Menschen durch Krisen. Und in den carlas-Secondhand-Läden und Sozialmärkten stehen Verkäuferinnen Seite an Seite mit Freiwilligen an der Kassa. Dazu kommen Angebote für Menschen mit Behinderung und die Begleitung Sterbender in der Hospizarbeit. Gegründet wurde der Caritasverband am 14. Februar 1920. Mehr als hundert Jahre später beschäftigt die Organisation rund 2.500 hauptberufliche Mitarbeitende und stützt sich zusätzlich auf über 1.000 Freiwillige (Jahresbericht 2024). Geleitet wird sie seit September 2016 von Direktor Hannes Ziselsberger, gemeinsam mit zwei Generalsekretären, die für Personal und Wirtschaft sowie für Soziales und Kommunikation verantwortlich sind. Der Sitz liegt in der Hasnerstraße in St. Pölten; rechtlich ist die Caritas seit 2025 als gemeinnützige GmbH organisiert. Wer hier arbeitet, tut das nah an der Region. Die rund 166 Standorte verteilen sich über Niederösterreich, von St. Pölten über Melk und Herzogenburg bis Wilhelmsburg, sodass viele Stellen wohnortnah erreichbar sind. Bezahlt wird nach dem Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft, dessen Gehaltstabellen die Caritas selbst veröffentlicht. Die Aufgaben bleiben gefragt: Allein für akute Notlagen stellte die Caritas 2024 mehr als 1,3 Millionen Euro bereit.

Haus der Barmherzigkeit - image
Gesundheitswesen, Soziales

Rund 1.800 Menschen arbeiten beim Haus der Barmherzigkeit. Sie betreuen etwa 1.600 Bewohnerinnen und Bewohner, die dauerhaft auf Pflege angewiesen sind: ältere Menschen, schwer behinderte Erwachsene und chronisch kranke Kinder. Gegründet wurde die gemeinnützige Einrichtung 1875 in Wien-Währing, zunächst für 22 unheilbar Kranke. Heute zählt sie zu den Wurzeln der Geriatrie in Österreich. Das Haus der Barmherzigkeit ist ein Institut öffentlichen und kirchlichen Rechts mit Sitz in der Seeböckgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk. An der Spitze stehen Univ.-Prof. Christoph Gisinger und Roland König. Die Arbeit verteilt sich auf rund 27 Standorte in Wien und Niederösterreich. In den Pflegekrankenhäusern Seeböckgasse und Tokiostraße sowie am Maurer Berg in Liesing leben ältere Menschen in Langzeit-, Kurzzeit- und Übergangspflege; allein in der Seeböckgasse sind es etwa 350 Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu kommen Häuser in Kirchstetten, Horn und Poysdorf. Nicht nur alte Menschen werden hier versorgt. Unter dem Namen HABIT begleitet das Haus Erwachsene mit schweren Behinderungen in Wohngemeinschaften und Tageszentren. Im Kinderpflegedomizil Fridolina finden chronisch kranke Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Pflege ist dabei nur ein Teil der Arbeit. Neben diplomierten Pflegekräften und Pflegeassistenz kümmern sich auch Ärztinnen, Physio- und Ergotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeutinnen sowie Sozialarbeiter um dieselben Bewohner; dahinter stehen Küche, Haustechnik und Verwaltung. Wer in einen Pflegeberuf einsteigt, kann sich in einem so großen Haus über Jahre in unterschiedliche Bereiche und Spezialisierungen wie Demenz, Multiple Sklerose oder Gerontopsychiatrie weiterentwickeln. Die Einrichtung besteht seit 1875 und arbeitet als gemeinnützige Organisation, nicht auf Gewinn ausgerichtet. 2025 wurde das Haus der Barmherzigkeit 150 Jahre alt.

NÖ Landesgesundheitsagentur - image
Gesundheitswesen, Soziales

Rund drei Millionen Menschen werden in ihren Kliniken jedes Jahr behandelt. Die NÖ Landesgesundheitsagentur betreibt die öffentlichen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Niederösterreichs unter einem Dach und ist damit einer der größten Arbeitgeber des Bundeslandes. Etwa 28.000 Menschen arbeiten hier, von der Notaufnahme über das Pflegezentrum bis zur Logistik. Wer im Gesundheitswesen einsteigen oder bleiben will, findet hier mehr als nur eine einzelne Stelle. Die Agentur führt 27 Landes- und Universitätskliniken sowie 50 Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren. Eigentümer ist das Land Niederösterreich, das die Einrichtungen 2020 in der Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in St. Pölten zusammengeführt hat; rechtlich ist die NÖ Landesgesundheitsagentur Gesamtrechtsnachfolgerin der früheren NÖ Landeskliniken-Holding. Organisiert ist der Betrieb in fünf Gesundheitsregionen, vom Most- und Waldviertel über die Region Mitte bis zur Thermenregion und ins Weinviertel. So sitzt die Versorgung nah an den Menschen: ein Klinikum in Krems, St. Pölten oder Wiener Neustadt, ein Betreuungszentrum im ländlichen Ort nebenan. Was die Größe für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet, zeigt sich an den Berufen. In den Kliniken arbeiten über 22.500 Beschäftigte, in den Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren mehr als 5.500. Ärztinnen und Pflegekräfte stellen den Kern, gesucht wird aber breiter: medizinisch-technische Fachkräfte im Labor und in der Radiologie, Handwerk und Technik für den Betrieb der Häuser, dazu Verwaltung, IT und zwei eigene Logistikzentren. Ein Berufswechsel oder Standortwechsel ist innerhalb des Verbunds möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Ausbildung gehört zum eigenen Haus. An zwölf Schulstandorten bildet die Agentur Gesundheits- und Krankenpflegekräfte aus, vom Berufseinstieg bis zur Spezialisierung, und auch Ärztinnen und Ärzte absolvieren ihre Ausbildung an den Klinikstandorten. Träger ist die öffentliche Hand. Das spricht für langfristige Perspektiven statt kurzlebiger Projekte. Versorgt werden rund drei Millionen Patientinnen und Patienten im Jahr und etwa 6.000 Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegezentren. Die genauen aktuellen Kennzahlen veröffentlicht die Agentur laufend über ihr Karriere Center und die Standortübersicht.

kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern - image
Gesundheitswesen, Soziales
München
Niels-Stensen-Kliniken GmbH - image
Gesundheitswesen, Soziales

Die Niels-Stensen-Kliniken sind mit mehr als 1.500 Betten und fast 6000 Mitarbeitenden der größte Krankenhausträger in Stadt und Landkreis Osnabrück sowie dem Emsland. Zu unserem Verbund zählen sechs somatischen Krankenhäusern (davon zwei Akademische Lehrkrankenhäuser), zwei Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Innere Medizin sowie einer Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen, zwei Pflegeeinrichtungen, einer Fachpflegeeinrichtung, einem Hospiz, einer Bildungseinrichtung für Berufe im Gesundheitswesen sowie zwei Dienstleistungsgesellschaften im Raum Osnabrück und dem Emsland.

Georgsmarienhütte
UBM Development AG - image
Bau, Immobilien, Haustechnik

Wohnhäuser, Büros und Hotels in Wien, München, Frankfurt und Prag tragen die Handschrift der UBM Development AG. Der Wiener Immobilienentwickler plant Projekte, begleitet sie durch Finanzierung und Bau und bringt sie bis zur Vermietung oder zum Verkauf. Seit einigen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Bauen mit Holz. Die Wurzeln reichen bis 1873 zurück, gegründet als Union-Baumaterialien-Gesellschaft. UBM ist ein reiner Developer: Das Unternehmen kauft Grundstücke, entwickelt darauf Wohn-, Büro- und Hotelprojekte und steuert sie über Marktanalyse, Planung, Finanzierung und Vermietung. Die Kernmärkte sind Deutschland, Österreich und Polen, dazu kommt Tschechien. Eigene Landesgesellschaften sitzen in Wien, München, Frankfurt, Warschau und Prag. Strategisch hat sich UBM viel vorgenommen: führender Entwickler von Holzbauprojekten in Europa zu werden. Grüne und smarte Gebäude stehen dabei im Mittelpunkt der Projektpipeline. Zum Stichtag des Geschäftsberichts 2024 beschäftigte die Gruppe 345 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 106 Millionen Euro. Die Aktie notiert seit August 2016 im prime market der Wiener Börse, dem Segment mit den höchsten Transparenzanforderungen. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand unter Thomas Winkler, der seit 2016 an der Spitze steht. Hinter dem Unternehmen steht ein stabiler Kern aus den Industriellenfamilien Strauss und Ortner. Wer hier arbeitet, bewegt sich zwischen mehreren Welten. In der Projektentwicklung planen Bauingenieurinnen, Architekten und Projektmanager die nächsten Wohn- und Bürohäuser. Im Vertrieb betreuen Verkaufsteams den Verkauf der fertigen Wohnungen. Über die Tochter UBM Hotels kommt der Betrieb von Hotels dazu, dazu kaufmännische Funktionen rund um Finanzierung und Asset Management. Weil die Projekte über Ländergrenzen laufen, ist die Arbeit von Haus aus international. UBM verweist auf ein breites Angebot an Weiterbildung, von internen Workshops bis zu externen Programmen. Der Firmensitz liegt in der Laaer-Berg-Straße im 10. Wiener Gemeindebezirk.