Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(-in) (m/w/d)

Naemi-Wilke-Stift
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Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

Die Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(in)

erfolgt nach dem Gesetz über den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers im Land Brandenburg (BbgKPHG) vom 26.05.2004 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers (KrPflHilfeAPrV) vom 24.08.2004. Die Ausbildungsdauer beträgt ein Jahr. Die Ausbildung in zwei Klassen zu je 20 Plätzen beginnt zum 01.04. bzw. zum 01.10. eines laufenden Jahres.

Zulassungsvoraussetzung sind:

  • gesundheitliche Eignung (Impfung Hepatitis B und A)
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Führungszeugnis
  • Bei Bewerbern mit Migrationshintergrund: Zustimmung der zuständigen Behörde, gültige Aufenthaltsgenehmigung, Sprachqualifikation B 2

Wir erwarten von den Auszubildenden:

  • Engagement und Interesse an der Ausbildung
  • Teamfähigkeit
  • Gewissenhaftigkeit, Disziplin
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Verschwiegenheit
  • Freundlichkeit
  • Lernfähigkeit
  • Unterstützung der christlichen Werte und des diakonischen Profils der Stiftung

Die Ausbildung ist folgendermaßen strukturiert:

  • Theoretischer und praktischer Unterricht mindestens 600 Stunden
  • Praktische Ausbildung mindestens 1000 Stunden
    • im operativen Bereich
    • im konservativen Bereich
    • im Bereich der ambulanten Versorgung von Patienten
    • in der Altenpflege in Kooperation mit einem Altenpflegeheim

Die Ausbildung schließt mit einer:

  • mündlichen Prüfung und einer
  • praktischen Prüfung ab.

Spätere Tätigkeitsschwerpunkte sind:

  • Selbständige Durchführung
  • der Körperpflege
  • der Lagerung und des Transfers der Patienten
  • der Verabreichung und Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme
  • der Unterstützung zur Ausscheidung
  • der Durchführung der Krankenbeobachtung und Pflegedokumentation
  • der Einhaltung hygienischer Maßnahmen
  • Arbeiten unter Verantwortung von Gesundheits- und Krankenpflegern/-innen bei:
  • der Behandlungspflege/physikalische Therapie
  • der Verabreichung von Medikamenten
  • der Pflege und Betreuung Schwerkranker und Sterbender

Einsatzmöglichkeiten finden Sie in:

  • Krankenhäusern
  • Altenheimen, Altenpflegeheimen
  • Geriatrische Kliniken
  • Sanatorien und Genesungsheimen
  • Kurkliniken
  • Sozialstationen u.a.

Bewerbung:

Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Die Ausbildung beginnt jeweils am 01. Oktober bzw. 01. April des laufenden Jahres.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie an folgende Adresse:

Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt
Poststr. 41 | 15890 Eisenhüttenstadt
Telefon: 03364 / 7728 111 | Telefax: 03364 / 7728 122
E-Mail: d.schneider@gesundheitsberufe-ehst.de

 

 

Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

Die Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(in)

erfolgt nach dem Gesetz über den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers im Land Brandenburg (BbgKPHG) vom 26.05.2004 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers (KrPflHilfeAPrV) vom 24.08.2004. Die Ausbildungsdauer beträgt ein Jahr. Die Ausbildung in zwei Klassen zu je 20 Plätzen beginnt zum 01.04. bzw. zum 01.10. eines laufenden Jahres.

Zulassungsvoraussetzung sind:

  • gesundheitliche Eignung (Impfung Hepatitis B und A)
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Führungszeugnis
  • Bei Bewerbern mit Migrationshintergrund: Zustimmung der zuständigen Behörde, gültige Aufenthaltsgenehmigung, Sprachqualifikation B 2

Wir erwarten von den Auszubildenden:

  • Engagement und Interesse an der Ausbildung
  • Teamfähigkeit
  • Gewissenhaftigkeit, Disziplin
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Verschwiegenheit
  • Freundlichkeit
  • Lernfähigkeit
  • Unterstützung der christlichen Werte und des diakonischen Profils der Stiftung

Die Ausbildung ist folgendermaßen strukturiert:

  • Theoretischer und praktischer Unterricht mindestens 600 Stunden
  • Praktische Ausbildung mindestens 1000 Stunden
    • im operativen Bereich
    • im konservativen Bereich
    • im Bereich der ambulanten Versorgung von Patienten
    • in der Altenpflege in Kooperation mit einem Altenpflegeheim

Die Ausbildung schließt mit einer:

  • mündlichen Prüfung und einer
  • praktischen Prüfung ab.

Spätere Tätigkeitsschwerpunkte sind:

  • Selbständige Durchführung
  • der Körperpflege
  • der Lagerung und des Transfers der Patienten
  • der Verabreichung und Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme
  • der Unterstützung zur Ausscheidung
  • der Durchführung der Krankenbeobachtung und Pflegedokumentation
  • der Einhaltung hygienischer Maßnahmen
  • Arbeiten unter Verantwortung von Gesundheits- und Krankenpflegern/-innen bei:
  • der Behandlungspflege/physikalische Therapie
  • der Verabreichung von Medikamenten
  • der Pflege und Betreuung Schwerkranker und Sterbender

Einsatzmöglichkeiten finden Sie in:

  • Krankenhäusern
  • Altenheimen, Altenpflegeheimen
  • Geriatrische Kliniken
  • Sanatorien und Genesungsheimen
  • Kurkliniken
  • Sozialstationen u.a.

Bewerbung:

Bewerbungen sind ganzjährig möglich. Die Ausbildung beginnt jeweils am 01. Oktober bzw. 01. April des laufenden Jahres.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie an folgende Adresse:

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Naemi-Wilke-Stift

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Naemi-Wilke-Stift

Guben

Angefangen hat alles 1878 mit 14 Betten für kranke Kinder. Gestiftet hat sie der Gubener Hutfabrikant Friedrich Wilke. Heute versorgt das Krankenhaus am Naëmi-Wilke-Stift jedes Jahr über 4.000 stationäre Patientinnen und Patienten, und im selben Haus arbeiten Erzieherinnen, Familienberater und ambulante Pflegekräfte. Guben liegt an der Neiße, direkt an der polnischen Grenze, und das Stift ist eine der tragenden Säulen der Gesundheitsversorgung in dieser Ecke der Niederlausitz.

Drei Fachabteilungen tragen den Klinikbetrieb: Orthopädie, Chirurgie und Innere Medizin. Am stärksten ausgelastet ist die Orthopädie mit rund 2.200 Behandlungsfällen im Jahr. Das angeschlossene EndoProthetikZentrum ist seit vielen Jahren die regionale Adresse für künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke, dazu kommen Anästhesie, Radiologie und ein Notfallzentrum. Das Haus arbeitet mit 149 Betten und zwölf teilstationären Plätzen, in der direkten Patientenversorgung sind rund 88 Pflegevollkräfte im Einsatz (Bundes-Klinik-Atlas, Stand 2026). Dass die Klinik für die Region unverzichtbar ist, zeigt sich auch daran, dass sie einen Sicherstellungszuschlag erhält.

Seit dem 1. Mai 2025 gehören Krankenhaus und Gesundheitszentrum zur neu gegründeten Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke Guben gGmbH und damit zum Unternehmensverbund des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. Rund 350 Beschäftigte sind mit übergegangen. Der Verbund betreibt Kliniken außerdem in Luckau, Ludwigsfelde, Frankfurt (Oder) und Halle an der Saale; Guben ist der fünfte Krankenhausstandort. Ein überschaubares Haus, hinter dem eine gewachsene Trägergruppe steht.

Wer hier anfängt, trifft auf ein breites Berufsspektrum. Fachärztinnen für Orthopädie, Gastroenterologie oder Anästhesie stehen im OP und auf den Stationen, im Gesundheitszentrum behandeln Physiotherapeuten, Logopädinnen und Ergotherapeuten ambulant weiter. Ausgebildet wird im Haus selbst: Die generalistische Pflegeausbildung dauert drei Jahre und startet jeden Oktober, die einjährige Ausbildung zur Krankenpflegehilfe beginnt im April oder Oktober. Operations- und Anästhesietechnische Assistenz bildet das Stift gemeinsam mit der MUL-CT Cottbus und dem Familiencampus Klettwitz aus. Berufserfahrene können sich berufsbegleitend weiterqualifizieren, etwa in der Intensiv- und Anästhesiepflege oder als Praxisanleiterin. Auch Praktika und Freiwilligendienste sind möglich.

Die Stiftung selbst besteht weiter. Sie ist eine kirchliche Stiftung im Bereich der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, war lange Diakonissen-Mutterhaus und ist bis heute Mitglied im Kaiserswerther Verband. Zu ihr gehören die Erziehungs- und Familienberatungsstelle im Haus Elisabeth, die Diakonie-Sozialstation mit ambulanter Pflege und die Kindertagesstätte. Wie viele Menschen für Stiftung und gGmbH zusammen arbeiten, veröffentlicht das Stift nicht. Die Kita wurde 1879 gegründet, bietet 99 Plätze und ist damit die älteste staatlich anerkannte Kindertagesstätte in freier Trägerschaft in Guben und im Landkreis Spree-Neiße.

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