Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (d/w/m) Medizininformatik / Synthetische Daten, Watermarking & Privacy Einsatzort: BIH Berlin Mitte Bewerbungsfrist: 07.08.2026

Charité – Universitätsmedizin Berlin
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (d/w/m) Medizininformatik / Synthetische Daten, Watermarking & Privacy

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Arbeitszeit
Vollzeit

Eintrittsdatum
Ab sofort

Dauer der Anstellung
Befristet

Bewerbungsfrist
07.08.2026

Einsatzort Charité
BIH Berlin Mitte

Kennziffer
7686

Entgeltgruppe
E13

 

Unternehmensbeschreibung

Das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) widmet sich der biomedizinischen Translation. Seine Mission ist es, Forschungsergebnisse in personalisierte Prävention, Diagnostik und Therapie zu übertragen, um Patient*innen zu helfen und der Wissenschaft hierfür wirkungsvolle Werkzeuge bereitzustellen. Mit rund 750 Mitarbeitenden fokussiert das BIH auf translationale Methodenentwicklung, Präzisionsmedizin, regenerative Therapien und biomedizinische Datenwissenschaften. In enger Einbindung in die Charité ermöglichen exzellente Forschung sowie Plattformen und Programme einen beschleunigten Transfer in die klinische Anwendung. Das BIH formt dabei starke Partnerschaften und fördert innovationsorientierte Medizin national und international.

Wir suchen für die AG Medizininformatik zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 30.04.2029 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (d/w/m) Medizininformatik / Synthetische Daten, Watermarking & Privacy in Vollzeit (38,5h/Woche).

Die AG Medizininformatik des Berlin Institute of Health an der Charité - Universitätsmedizin Berlin beschäftigt sich mit innovativen digitalen Technologien zur Verbesserung der medizinischen Forschung und Versorgung sowie mit damit verbundenen Datenschutz- und Datennutzungsfragen. Mit diesem Ziel beteiligt sich die Arbeitsgruppe am europäischen Forschungsprojekt FORTIFY, das im Kontext des European Health Data Space (EHDS) technische, organisatorische und rechtliche Verfahren für die sichere Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Ansätze, die eine breitere Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschung und Innovation ermöglichen und zugleich personenbezogene Daten, geistiges Eigentum, Geschäftsgeheimnisse und vertrauliches Know-how schützen.

Das erwartet Sie

  • Mitarbeit in einem großen europäischen Forschungsprojekt zur Entwicklung technischer Schutzmechanismen für die sichere Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten im EHDS
  • Fokus auf die Entwicklung eines Toolkits für neuartige Watermarking- und Traceability-Methoden, mit denen die Herkunft geschützter Gesundheitsdatensätze technisch überprüfbar wird
  • Ausarbeitung technischer Leitlinien für den Einsatz moderner Synthetisierungs- und Anonymisierungsmethoden zur sicheren Sekundärdatennutzung im EHDS
  • Aufbau und Pilotierung von Benchmarks zur Bewertung des Zielkonflikts zwischen Datennutzbarkeit, Datenschutz und IP-Leakage anhand realer Anwendungsszenarien 
  • Enge Zusammenarbeit mit europäischen Projektpartnern aus Forschung, Versorgung, Industrie und Datenzugangsstellen 
  • Dokumentation, Qualitätssicherung sowie Präsentation und Publikation von Projekt- und Forschungsergebnissen

Das bringen Sie mit

  • Sehr gut abgeschlossenes Studium (Master oder vergleichbar) der Medizininformatik, Informatik oder einer verwandten Fachrichtung
  • Fundierte Erfahrung in Softwaretechnik und -entwicklung, idealerweise im Java-Ökosystem und in Python
  • Gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche: Anonymisierung, Pseudonymisierung, synthetischen Daten oder Privacy-Enhancing Technologie
  • Erfahrung mit Statistik, Machine Learning oder der Evaluation von Datenqualität und Datennutzbarkeit
  • Von Vorteil: Kenntnisse in Datenbanksystemen, medizinischen Datenmodellen oder klinischen Forschungsdaten sowie gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an Datenschutz und Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten, insbesondere DSGVO und EHDS
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohe Organisations- und Teamfähigkeit sowie eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise

Das bieten wir Ihnen

  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem zukunftsweisenden Forschungsinstitut
  • Promotionsmöglichkeit in einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Arbeitsumfeld
  • Mitwirkung an aktueller Forschung zu KI und Gesundheitsdatennutzung mit direkten Beiträgen zur datengetriebenen Medizin
  • Zugriff auf einen Rechencluster für die Ausführung rechenintensiver Anwendungen
  • Gestaltungsspielraum in einem kollegialen Arbeitsumfeld
  • Entgeltgruppe E13 TVöD VKA-K. Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation, die jeweilige Erfahrungsstufe errechnet sich aus der Berufserfahrung. Das Jahresgehalt (brutto) ist für eine Vollzeitstelle ohne Sonder- oder Zusatzzahlungen angegeben. Den Tarifvertrag finden Sie hier
  • Zusätzliche im öffentlichen Dienst übliche Leistungen (u.a. Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge (VBL), vermögenswirksame Leistungen)
  • Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit des mobilen Arbeitens
  • 30 Urlaubstage pro Jahr (bei einer Fünf-Tage-Woche)
  • Diverse Unterstützungsangebote um Berufsleben, Freizeit und Familie zu vereinbaren (Kinderbetreuung, Kooperation mit voiio)
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Mobiles Bürgeramt vor Ort
  • Corporate Benefits (Reisen, Freizeit, Shopping uvm.), Wellhub, JobRad
  • Sehr gut erreichbarer und attraktiver Arbeitsplatz am Rahel Hirsch Center for Translational Medicine, Luisenstr. 65, 10115 Berlin

Wir leben Vielfalt!

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung besonders berücksichtigt.
Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Teams, die ein breites Spektrum an Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen repräsentieren, unsere Forschung und Arbeit bereichern.

Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Bewerbungsformular mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (ohne Foto, ohne Altersangabe und ohne Informationen über Ihren Familienstand) und weitere relevante Anlagen (wie Arbeitgeberzeugnisse, Abschlusszeugnisse etc.) ein.

Hinweis: Haben Sie einen ausländischen Abschluss, reichen Sie bitte einen Nachweis über die Anerkennung Ihres Abschlusses in Deutschland mit der Bewerbung ein. Der Nachweis kann über die Datenbank anabin ermittelt werden. Wir weisen auf die eventuelle Notwendigkeit der Ausstellung einer Zeugnisbewertung der ZAB hin. Mehr Informationen finden Sie hier.

Einstellungsvoraussetzung für nach 1970 Geborene ist der Nachweis der Masernimmunität / Masernschutzimpfung.

Nähere Informationen zum BIH finden Sie hier.

Bewerbung

 

An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.

Aus Datenschutzgründen nehmen wir Bewerbungen ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegen. Der unten angegebene Kontakt steht ausschließlich für Rückfragen zur Verfügung.

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Ansprechperson

Für fachliche Rückfragen zur Stellenausschreibung steht Ihnen Herr Prof. Fabian Prasser (E-Mail: fabian.prasser@bih-charite.de) gerne zur Verfügung.

Fragen rund um den Bewerbungsprozess richten Sie gerne per E-Mail an Frau Vivian Lê (E-Mail: jobs@bih-charite.de).

Weitere Informationen

Datenschutzhinweise

Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.

Zusatzinformationen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

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