Oberarzt Forensische Psychiatrie / Psychotherapeutische Abteilung (m/w/d)

Landeskrankenhaus (AöR)
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Oberarzt Forensische Psychiatrie / Psychotherapeutische Abteilung (m/w/d)

  • Landeskrankenhaus (AöR) MRV
  • Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie
  • Kennziffer: 4687

Bringen Sie Ihre fachliche Expertise und Gestaltungskraft in eine leitende Rolle in der Forensischen Psychiatrie ein!

Klinik Nette-Gut | Maßregelvollzug des Landeskrankenhauses (AöR)
 
Beginn:         zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit:   Voll-/Teilzeit (Basis 40 Std/Wo) 
Tatort:            Psychotherapeutische Abteilung
 
Die psychotherapeutische Abteilung der Klinik Nette-Gut umfasst 102 Behandlungsplätze auf derzeit 5 Stationen. In einem Bereich werden Patienten mit Intelligenzminderungen und Autismusspektrumstörungen behandelt. In dem anderen Bereich sind vorwiegend Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und/oder sexuellen Devianzen gemäß § 63 StGB untergebracht. Dabei werden unterschiedliche evidenzbasierte Behandlungsmethoden je nach Indikation fokussiert.

Die Mission:

  • Ärztliche Leitung im stationären Bereich: Sie steuern Diagnostik und Therapie, sichern die Behandlungsqualität und entwickeln gemeinsam mit dem multiprofessionellen Team die Versorgungsstrukturen kontinuierlich weiter. Zudem koordinieren Sie die psychiatrische Patientenversorgung.
  • Zusammenarbeit & Vertretung: Sie arbeiten eng und vertrauensvoll mit der Unterbringungsleitung zusammen und vertreten Ihre Kolleg:innen bei Abwesenheit.
  • Fachliche Verantwortung & forensische Aufgaben: Sie erstellen Legalprognosen sowie fachärztliche Stellungnahmen, insbesondere zur Lockerungseignung der Patient:innen, und tragen zur rechtssicheren Behandlungssteuerung bei.
  • Führung & Teamentwicklung: Sie führen ein Team aus Mitarbeiter:innen des Sozialdienstes, von Psycholog:innen und ärztlichen Kolleg:innen, fördern die interprofessionelle Zusammenarbeit und stärken eine verlässliche, patientenzentrierte Teamkultur.
  • Aus- und Weiterbildung: Sie begleiten Ärzt:innen in Weiterbildung sowie Bezugstherapeut:innen, geben fachliche Anleitung und Supervision und wirken an der Qualifizierung des ärztlichen Nachwuchses mit.

Qualifikation:

  • Approbation als Arzt (m/w/d)
  • Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (m/w/d)
  • Interesse an einer leitenden Tätigkeit und an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Abteilung
  • Bereitschaft zur Übernahme fachlicher und organisatorischer Verantwortung
  • Idealerweise Berufserfahrung im forensisch-psychiatrischen Kontext
  • Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein sowie Entscheidungsfreude

Wir bieten Ihnen:

  • Gehalt: Die Eingruppierung erfolgt entsprechend den Regelungen des TV-Ärzte (Marburger Bund). Vorgesehen ist eine Eingruppierung in Ä3, abhängig von der Erfüllung der Anforderungen an die Tätigkeit
  • Zukunftssicherung: Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • Führen mit Wirkung: Eine verantwortungsvolle Führungsposition mit Gestaltungsspielraum
  • Teamwork: Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team
  • Fachliteratur: Kostenfreier Zugang zu Fachliteratur aus vielen Bereichen der Medizin über eine innovative Online-Bibliothek
  • Mitarbeiter:innen-werben-Mitarbeiter:innen: Prämien für jede eingestellte Empfehlung
  • Corporate Benefits Zugang: Attraktive Rabatte nur für Mitarbeiter:innen
  • Mittagspause und mehr: Betriebsrestaurant, viele gesundheitsfördernde Angebote, eigener Fitnessraum sowie die Möglichkeit des JobRad-Leasing
  • Nebeneinkünfte: Übernahme von Gutachtertätigkeiten und durch Lehrtätigkeit an unserer Pflegeschule

Klingt nach Ihrem nächsten Schritt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung und darauf, Sie kennenzulernen!
 
Bewerben Sie sich mit Angabe der Kennziffer 4687 bis zum 31.08.2026 direkt über unser Onlineportal auf www.landeskrankenhaus.de/karriere
 
Wir verwenden zwar aus Gründen der besseren Lesbarkeit hier die männliche oder weibliche Form, aber Ihr Geschlecht, Ihr Alter, eine Behinderung oder Religion spielen für uns keine Rolle – für uns zählen Gleichberechtigung, Toleranz, Respekt, Wertschätzung und Menschlichkeit. 

Ihre Ansprechpersonen:

  • Lena Schier
  • Recruiting & Personalmarketing
  • 02632/407-5208
  • Michaela Schwarz
  • Unterbringungsleitung der Psychotherapeutischen Abteilung
  • 02637/911-2315
 
 
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Landeskrankenhaus (AöR)

Andernach

Mehr als 5.000 Menschen arbeiten für das Landeskrankenhaus in Rheinland-Pfalz. Sie begleiten Erwachsene durch eine Depression, versorgen Patienten nach einem Schlaganfall und bringen Kindern das Sprechen bei. Die Zentrale sitzt in Andernach am Rhein, gearbeitet wird an mehr als 30 Standorten zwischen Mosel, Rheinhessen und dem Glantal.

Der Schwerpunkt liegt in Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie. Nach eigenem Leitbild ist das Landeskrankenhaus hier der größte Krankenhausträger des Landes. Die größte Einrichtung steht in Andernach: Die Rhein-Mosel-Fachklinik hat mehr als 1.000 Betten und ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz. Ganz anders sieht der Alltag im Sprachheilzentrum Meisenheim aus, wo Logopädinnen und Logopäden mit Kindern arbeiten, die nicht richtig sprechen können. Und in der Klinik Nette-Gut in Weißenthurm behandeln die Teams Menschen, die ein Gericht in den Maßregelvollzug eingewiesen hat. Wer nach einigen Jahren etwas anderes machen will, findet sehr unterschiedliche Häuser vor, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen.

Das Unternehmen ist jung, seine Kliniken sind es nicht. 1997 fasste das Land Rheinland-Pfalz die früheren Landesnervenkliniken in Andernach und Alzey mit der Klinik in Meisenheim zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts zusammen. Träger ist bis heute das Land. Das prägt auch die Konditionen: Vergütet wird nach TV-L beziehungsweise TV-Ä, die betriebliche Altersvorsorge läuft über die VBL.

Gesucht sind längst nicht nur Ärztinnen, Pflegekräfte und Psychologen. Zum Personal gehören ebenso Fachinformatiker, die die Klinik-IT betreuen, und Gärtner, die die weitläufigen Klinikparks in Schuss halten. Ausgebildet wird im eigenen Haus. Zum Bildungscampus zählen die Pflegeschulen in Andernach, Alzey und Meisenheim, dazu kommen zwei Ergotherapieschulen und eine Physiotherapieschule; über 2.000 Menschen haben ihre Ausbildung dort bereits abgeschlossen. Die Rhein-Mosel-Akademie führt nach Unternehmensangaben mehr als 800 Fort- und Weiterbildungsangebote pro Jahr. Eine Gesamtzahl der Betten über alle Einrichtungen hinweg veröffentlicht das Landeskrankenhaus nicht. 2026 begeht die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach ihr 150-jähriges Bestehen.

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