


Rund 2.800 Menschen sorgen im Burgenland dafür, dass die Verwaltung läuft. Sie arbeiten an etwa 60 Standorten im ganzen Land, vom Seewinkel bis ins hügelige Südburgenland. Hier wird ein Bauvorhaben genehmigt, dort eine Förderung bewilligt, anderswo eine Familie beraten. Das alles läuft im Amt der Burgenländischen Landesregierung zusammen, der Verwaltung des östlichsten Bundeslandes Österreichs mit Sitz in Eisenstadt.
Die Aufgaben lassen sich grob in zwei Bereiche teilen. Im hoheitlichen Teil entscheidet das Amt per Bescheid. Eine Betriebsanlage bekommt ihre Genehmigung, ein Antrag wird bewilligt, ein Verstoß geahndet. Daneben tritt das Land als Träger auf: Es fördert Kultur, erhält Schulen und ist an den Landeskrankenanstalten beteiligt. An der Spitze steht die Landesamtsdirektion, darunter arbeiten vier große Fachgruppen. Sieben Bezirkshauptmannschaften bringen die Verwaltung näher zu den Bürgerinnen und Bürgern. Die Wege bleiben kurz.
Entsprechend breit ist das Spektrum der Berufe. In einer Bezirkshauptmannschaft prüft eine Juristin den Bescheid für eine neue Anlage. Im Sozialbereich begleitet jemand Familien durch schwierige Phasen. Dazu kommen Amtsärztinnen, die untersuchen, und Technikerinnen, die Straßen und Wasserleitungen planen, und dahinter die vielen, die Akten, Zahlen und Termine im Griff behalten. Einsteigen kann man nach der Matura ebenso wie über eine Lehre.
Wer hier anfängt, kommt in ein geregeltes öffentliches Dienstverhältnis nach dem Burgenländischen Landes-Bedienstetengesetz. Das heißt klare Laufbahnen und ein Einkommen, auf das Verlass ist. Auf Weiterbildung legt das Land erkennbar Wert. Hinzu kommen Gesundheitsangebote, ein Firmennotebook für die tägliche Arbeit und in Eisenstadt eine Kantine, in der frisch mit regionalen Bio-Produkten gekocht wird. Was hier entschieden wird, ist im eigenen Bundesland gleich zu spüren.
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
Österreich