Ausbildung zum Medizinischen Technologen / zur Med. Technologin für Radiologie (w/m/d)

Klinikum Oldenburg AöR
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Ausbildung zum Medizinischen Technologen / zur Med. Technologin für Radiologie (w/m/d) 2027

Bildungszentrum

Vollzeit, Ausbildung

zum 01.10.2027


Ihre Aufgaben

Bei allem technischem Fortschritt ist der menschliche Körper die einzige Konstante. Ihn und seine zellbiologischen Vorgänge zu verstehen, ist immer noch eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre u. a. m. stehen deshalb auf dem Lehrplan. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Umgang und der Arbeitsweise der Geräte, mit denen Bilder vom Inneren des Menschen erzeugt werden können. Dazu gehören Röntgengeräte, Computertomographen und Magnetresonanztomographen, aber auch die Untersuchung von Patienten mit radioaktiven Stoffen mit der Gammakamera. Neben der Diagnostik ist die Strahlentherapie ein weiteres Arbeitsgebiet der MTRA. Mithilfe von energiereichen Strahlen werden in der Strahlentherapie Tumore behandelt.

Während der Ausbildung ist ein sechswöchiges Krankenpflegepraktikum zu absolvieren, um Einblick in ein Krankenhaus, die Arbeitsabläufe und die verschiedenen Berufe zu gewinnen. Die theoretisch-praktische Ausbildung findet sowohl in der MTRA-Schule als auch in dem klinikumseigenen Institut für Radiologie und in den umliegenden Krankenhäusern und radiologischen Praxen statt.

Ihre Qualifikation

• Mindestalter: Vollendung des 17. Lebensjahres
• gesundheitliche Eignung
• Mittlerer Bildungsabschluss bzw. Sekundarabschluss I, Abitur oder Fachabitur mit guten Grundlagen in naturwissenschaftlichen Fächern

Wir bieten

• Eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung in einer zukunftsorientierten Klinik
• Eine strukturierte Einarbeitung in einem aufgeschlossenen Team
• Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot - auch bereits innerhalb der Ausbildung
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• Eine attraktive Vergütung nach TVAöD-BT-Pflege § 1 Abs. 1 Buchstabe c 
• Eine verlässliche Dienst- und Urlaubsplanung
• Umfangreiche Arbeitgeberleistungen, wie z. B. Firmenfitness und Mitarbeiterrabatte

Für Rückfragen steht Ihnen das Sekretariat des Bildungszentrums unter 0441 403-2439 gerne zur Verfügung.

Ihr Gehalt

1.365,24 - 1.522,03 Euro monatlich

Angabe in brutto für eine Vollzeitstelle, bei Teilzeit entsprechend anteilig. Die tatsächliche Vergütung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation und der jeweiligen Erfahrungsstufe.

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Klinikum Oldenburg AöR

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Klinikum Oldenburg AöR

Oldenburg

Rund 33.000 Patientinnen und Patienten werden hier jedes Jahr stationär versorgt, dazu kommen etwa 120.000 ambulante Behandlungen. Das Klinikum Oldenburg ist der Maximalversorger für die Region Weser-Ems und mit 844 Betten das größte Akutkrankenhaus im Nordwesten Niedersachsens. Träger ist die Stadt Oldenburg. Seit 2014 gehört das Haus zur Universitätsmedizin Oldenburg.

Maximalversorgung heißt in der Praxis: Was kleinere Häuser weiterverlegen müssen, wird hier behandelt. 26 Kliniken und Institute decken ein sehr breites Fächerspektrum ab. Die Universitätsklinik für Innere Medizin und Kardiologie versorgt Herzpatienten aus dem ganzen Nordwesten, in der Kinderklinik werden Frühgeborene betreut. Ein großer Teil dieser Abteilungen trägt den Zusatz Universitätsklinik, weil er in Forschung und Lehre der Carl von Ossietzky Universität eingebunden ist. Studierende der Medizin lernen hier am Krankenbett, Forschungsprojekte laufen parallel zum Stationsalltag. Für das Klinikum wurden zuletzt öffentliche Fördermittel für die telemedizinische Vernetzung im Rettungsdienst und für die pädiatrische Bildgebung bewilligt.

Mit rund 4.150 Beschäftigten ist das Klinikum der größte Arbeitgeber der Stadt Oldenburg. Die Zahlen schwanken je nach Quelle leicht, die Universität nennt über 3.000 Mitarbeitende. Nachts stehen Hebammen im Kreißsaal, während im Labor die Proben aus der Notaufnahme durchlaufen. Neben Medizin und Pflege braucht ein Betrieb dieser Größe auch eine eigene IT, Haustechnik und Verwaltung, dazu Sozialdienst, Seelsorge und Ernährungsberatung.

Ausgebildet wird im eigenen Bildungszentrum, dem MAZ. Angehende Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner lernen dort ebenso wie künftige Physiotherapeutinnen und medizinische Technologinnen für Radiologie. Wer schon im Beruf steht, findet ein eigenes Fort- und Weiterbildungsangebot, neue Führungskräfte werden extern gecoacht. Bezahlt wird nach TVöD-K beziehungsweise TV-Ärzte/VKA, die Altersversorgung läuft über die VBL. Das Haus unterstützt außerdem bei Kinderbetreuung, Wohnungssuche und der Stellensuche für Partnerinnen und Partner, dazu kommen Jobticket und Fahrradleasing.

Die Wurzeln der Einrichtung reichen weit zurück. 1841 nahm das Peter Friedrich Ludwigs Hospital mit 138 Betten den Betrieb auf, daraus ging das heutige Klinikum hervor. Seit 2016 firmiert es als Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in der Rahel-Straus-Straße im Oldenburger Norden, geführt von einem zweiköpfigen Vorstand aus medizinischer und kaufmännischer Leitung. Am 2. Juni 2026 haben die Universität, das Klinikum und die drei weiteren Oldenburger Kliniken gemeinsam mit dem niedersächsischen Wissenschaftsministerium einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Universitätsmedizin Oldenburg auf Leitungsebene enger verzahnt.

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