Beethovenstraße 20
65189 Wiesbaden
Deutschland

1.365 Kinder kamen hier 2024 zur Welt, und rund 24.700 Menschen wurden stationär aufgenommen. Das St. Josefs-Hospital an der Beethovenstraße, in der Stadt kurz JoHo genannt, ist ein katholisches Akutkrankenhaus in Trägerschaft einer eigenen Stiftung. Seit dem 3. März 2025 arbeitet ein großer Teil des Hauses in einem neuen achtgeschossigen Gebäude mit 270 Betten auf 21.000 Quadratmetern.
Siebzehn Fachabteilungen arbeiten am Standort Wiesbaden unter einem Dach, von der Herzchirurgie bis zur Geburtshilfe. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie wird roboterassistiert an Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse operiert. Rund 500 Betten stehen in Wiesbaden, dazu kommen ein eigenes Wirbelsäulenzentrum und eine interdisziplinäre Intensivmedizin. Das Haus steht nicht allein: Zum JoHo-Verbund gehören außerdem das Otto-Fricke-Krankenhaus in Bad Schwalbach mit dem Schwerpunkt Geriatrie und das St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim. Zusammen kamen die drei Standorte 2024 auf etwa 800 Betten, 2.587 Mitarbeitende und 32.703 stationäre Fälle, 1.887 der Beschäftigten arbeiten in Wiesbaden. Wer hier als Ärztin oder Arzt anfängt, arbeitet an einem akademischen Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; mehrere Abteilungen bilden zur Fachärztin und zum Facharzt weiter. Für die Pflege betreibt das JoHo eine eigene Schule, die JoHo Akademie. Dort werden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet, dazu Anästhesie- und Operationstechnische Assistenz. Wer parallel studieren möchte, kann die Ausbildung mit einem dualen Bachelor an der Katholischen Hochschule Mainz verbinden. 171 Ausbildungsplätze in der Pflege zählt der Verbund. Nicht alle Berufe hier tragen Kittel. Verwaltung und Technik halten den Betrieb rund um die Uhr am Laufen, und im Alltag gehören eine betriebliche Altersvorsorge und ein Zuschuss zum Nahverkehrsticket dazu. Zu Tarifbindung und Gehaltsstruktur macht das Haus im Netz keine ausführlichen Angaben. Am 25. November 1876 wurde im St. Josefs-Hospital der erste Patient stationär aufgenommen. Die Wurzeln reichen noch weiter zurück, in das Jahr 1853, als Dernbacher Schwestern während einer Epidemie in Wiesbaden mit der Krankenpflege begannen.
Beethovenstraße 20
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