Assistenzärztin / Assistenzarzt (w/m/d) für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie

Klinikum Oldenburg AöR
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Assistenzärztin / Assistenzarzt (w/m/d) für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie

Universitätsklinik für Innere Medizin - Onkologie und Hämatologie

Teilzeit, Vollzeit, befristeter Vertrag

zum frühestmöglichen Eintrittstermin


Ihre Aufgaben

Für die Klinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Oldenburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Assistenzärztin / einen Assistenzarzt (w/m/d) mit besonderem Interesse an moderner Hämatologie und Onkologie, Präzisionsmedizin, molekularer Tumorboard-Arbeit, klinischen Studien sowie an der Mitentwicklung früher klinischer Studienstrukturen und einer Phase-I-Unit.


Die Klinik für Hämatologie und Onkologie vertritt das gesamte Spektrum moderner hämatologischer und onkologischer Diagnostik und Therapie. Besondere Schwerpunkte liegen in der personalisierten Krebsmedizin, der interdisziplinären Versorgung komplexer hämatologisch-onkologischer Erkrankungen, der Durchführung klinischer Studien sowie der engen Verzahnung von Patientenversorgung, translationaler Forschung und universitärer Entwicklung. Darüber hinaus bietet die Klinik autologe und allogene Stammzelltransplantationen sowie CAR-T-Zell-Therapien auf hohem klinischem Niveau an.


Ihre Aufgaben
• Mitarbeit in der stationären und ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen 
• Aktive Mitwirkung bei Diagnostik, Therapieplanung und Durchführung moderner onkologischer und hämatologischer Behandlungsverfahren 
• Mitarbeit im Molekularen Tumorboard, insbesondere bei der Fallvorbereitung, der Einordnung molekularer Befunde und der Umsetzung individualisierter Therapieempfehlungen 
• Unterstützung im Bereich klinischer Studien, einschließlich Mitwirkung an Studienabläufen und enger Zusammenarbeit mit Studienzentrale und interdisziplinären Partnern 
• Mitarbeit beim Auf- und Ausbau innovativer klinischer Strukturen, insbesondere im Bereich früher klinischer Studien und perspektivisch einer Phase-I-Unit 
• Beteiligung an der Weiterentwicklung der Präzisionsonkologie und an translationalen sowie wissenschaftlichen Projekten der Klinik 
• Mitarbeit in hochspezialisierten Therapieverfahren einschließlich Zelltherapien 
• Teilnahme an Bereitschaftsdiensten entsprechend dem Weiterbildungsstand und den klinikinternen Regelungen 
• Mitwirkung in Lehre, Fortbildung und akademischer Entwicklung des Standorts

Ihre Qualifikation

• Approbation als Ärztin / Arzt
• Interesse an einer Weiterbildung in Innerer Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie
• Ausgeprägtes Interesse an molekularer Hämatologie und Onkologie, Präzisionsmedizin und interdisziplinärer Tumorboard-Arbeit
• Interesse an klinischen Studien und an wissenschaftlicher Tätigkeit
• Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Verantwortungsbewusstsein und Freude an der Entwicklung innovativer klinischer Strukturen
• Wünschenswert sind erste klinische Erfahrungen in der Inneren Medizin, Onkologie oder Hämatologie
• Wünschenswert ist ein wissenschaftliches Interesse mit Perspektive auf eine weiterführende akademische Entwicklung

Wir bieten

• Eine strukturierte und breite Weiterbildung in der Hämatologie und Onkologie in einem hochmodernen klinischen Umfeld mit einer gesicherten Rotation im Bereich der inneren Medizin und Palliativmedizin
• Die Möglichkeit, frühzeitig an Präzisionsonkologie, Molekularem Tumorboard, klinischen Studien und dem Aufbau neuer klinischer Strukturen mitzuwirken
• Ein attraktives klinisches Spektrum der Hämatologie und Onkologie einschließlich autologer und allogener Stammzelltransplantation sowie CAR-T-Zell-Therapien
• Ein universitätsnahes und wissenschaftlich orientiertes Arbeitsumfeld mit enger Verbindung von Versorgung, Forschung und Lehre
• Ausdrückliche Unterstützung wissenschaftlicher Tätigkeit und akademischer Entwicklung
• Perspektivisch die Möglichkeit zur Mitgestaltung translationaler Forschungsprojekte und klinischer Studienprogramme
• Möglichkeit des wissenschaftlichen Austausches mit ausländischen Einrichtungen
• Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem engagierten und leistungsstarken Team
• Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• Eine attraktive Vergütung nach TV-Ärzte/VKA
• Eine verlässliche Dienst- und Urlaubsplanung
• Verschiedene Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge
• Umfangreiche Arbeitgeberleistungen, wie z. B. Firmenfitness, Fahrradleasing und Mitarbeiterrabatte

Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. med. Cyrus Khandanpour, Direktor der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie gerne zur Verfügung.

Ihr Gehalt

5.722,05 - 7.355,29 Euro monatlich

Angabe in brutto für eine Vollzeitstelle, bei Teilzeit entsprechend anteilig. Die tatsächliche Vergütung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation und der jeweiligen Erfahrungsstufe.

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Klinikum Oldenburg AöR

Oldenburg

Rund 33.000 Patientinnen und Patienten werden hier jedes Jahr stationär versorgt, dazu kommen etwa 120.000 ambulante Behandlungen. Das Klinikum Oldenburg ist der Maximalversorger für die Region Weser-Ems und mit 844 Betten das größte Akutkrankenhaus im Nordwesten Niedersachsens. Träger ist die Stadt Oldenburg. Seit 2014 gehört das Haus zur Universitätsmedizin Oldenburg.

Maximalversorgung heißt in der Praxis: Was kleinere Häuser weiterverlegen müssen, wird hier behandelt. 26 Kliniken und Institute decken ein sehr breites Fächerspektrum ab. Die Universitätsklinik für Innere Medizin und Kardiologie versorgt Herzpatienten aus dem ganzen Nordwesten, in der Kinderklinik werden Frühgeborene betreut. Ein großer Teil dieser Abteilungen trägt den Zusatz Universitätsklinik, weil er in Forschung und Lehre der Carl von Ossietzky Universität eingebunden ist. Studierende der Medizin lernen hier am Krankenbett, Forschungsprojekte laufen parallel zum Stationsalltag. Für das Klinikum wurden zuletzt öffentliche Fördermittel für die telemedizinische Vernetzung im Rettungsdienst und für die pädiatrische Bildgebung bewilligt.

Mit rund 4.150 Beschäftigten ist das Klinikum der größte Arbeitgeber der Stadt Oldenburg. Die Zahlen schwanken je nach Quelle leicht, die Universität nennt über 3.000 Mitarbeitende. Nachts stehen Hebammen im Kreißsaal, während im Labor die Proben aus der Notaufnahme durchlaufen. Neben Medizin und Pflege braucht ein Betrieb dieser Größe auch eine eigene IT, Haustechnik und Verwaltung, dazu Sozialdienst, Seelsorge und Ernährungsberatung.

Ausgebildet wird im eigenen Bildungszentrum, dem MAZ. Angehende Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner lernen dort ebenso wie künftige Physiotherapeutinnen und medizinische Technologinnen für Radiologie. Wer schon im Beruf steht, findet ein eigenes Fort- und Weiterbildungsangebot, neue Führungskräfte werden extern gecoacht. Bezahlt wird nach TVöD-K beziehungsweise TV-Ärzte/VKA, die Altersversorgung läuft über die VBL. Das Haus unterstützt außerdem bei Kinderbetreuung, Wohnungssuche und der Stellensuche für Partnerinnen und Partner, dazu kommen Jobticket und Fahrradleasing.

Die Wurzeln der Einrichtung reichen weit zurück. 1841 nahm das Peter Friedrich Ludwigs Hospital mit 138 Betten den Betrieb auf, daraus ging das heutige Klinikum hervor. Seit 2016 firmiert es als Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in der Rahel-Straus-Straße im Oldenburger Norden, geführt von einem zweiköpfigen Vorstand aus medizinischer und kaufmännischer Leitung. Am 2. Juni 2026 haben die Universität, das Klinikum und die drei weiteren Oldenburger Kliniken gemeinsam mit dem niedersächsischen Wissenschaftsministerium einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Universitätsmedizin Oldenburg auf Leitungsebene enger verzahnt.

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