Naumburger Straße 76
06667 Weißenfels
Deutschland

Rund 15.500 Patientinnen und Patienten werden in der Asklepios Klinik Weißenfels jedes Jahr stationär behandelt, die meisten aus dem Burgenlandkreis und dem Süden Sachsen-Anhalts. 297 Betten verteilen sich auf dreizehn Fachabteilungen. Die größte ist die Kardiologie mit knapp 2.900 Fällen im Jahr. Als Haus der erweiterten Notfallversorgung ist die Klinik rund um die Uhr besetzt.
In Weißenfels kommt zusammen, was ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung ausmacht. In der Kardiologie arbeiten Ärztinnen und Ärzte an zwei Herzkatheterlaboren, in der Neurologie versorgt eine eigene Einheit Schlaganfallpatienten, und in der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie in der Urologie wird roboterassistiert operiert. Mehrere Bereiche arbeiten als zertifizierte Zentren zusammen, darunter ein Darmzentrum, ein Brustzentrum und ein Prostatakarzinomzentrum. 2024 kam eine eigene Abteilung für Angiologie dazu, für die das Haus gleich mehrere Gefäßspezialisten gewann. Rund 21.000 ambulante Behandlungen kommen zu den stationären Fällen hinzu.
Seit dem 1. Juli 2011 ist die Klinik Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Medizinstudierende absolvieren hier also Abschnitte ihrer praktischen Ausbildung, und der Kontakt zur Universität in Halle gehört zum Alltag des Hauses. Ausgebildet wird in Weißenfels ohnehin seit Langem: Bereits 1949 begannen die ersten zwanzig Schülerinnen ihre Ausbildung zur Krankenschwester. Seit 1993 betreibt die Klinik wieder ein eigenes Bildungszentrum, das heute die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann anbietet, seit 2009 ergänzt um die Krankenpflegehilfe.
Den größten Teil der Belegschaft stellt die Pflege. Gut 300 Vollzeitstellen entfallen auf Pflegekräfte in der direkten Patientenversorgung, hinzu kommen knapp 100 Ärztinnen und Ärzte sowie ein eigenes Therapiezentrum, in dem Physiotherapeuten und Logopäden mit den Stationen zusammenarbeiten. Eine Gesamtzahl ihrer Beschäftigten veröffentlicht die Klinik nicht. Für die Zeit neben der Arbeit verweist das Haus auf Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auf Präventionsprogramme für die eigene Gesundheit.
Seit 2008 gehört das frühere Clara-Zetkin-Krankenhaus zur Asklepios-Gruppe, die 1985 gegründet wurde und heute 164 Gesundheitseinrichtungen in ganz Deutschland betreibt. 2025 behandelte der Konzern knapp 3,9 Millionen Menschen und beschäftigte im Jahresdurchschnitt über 53.000 Vollzeitkräfte bei einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro. Wer den Standort wechseln möchte, findet innerhalb der Gruppe Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, Rehaeinrichtungen und Medizinische Versorgungszentren. Geführt wird die Weißenfelser Klinik, eine GmbH mit Sitz an der Naumburger Straße, von Geschäftsführerin Hannah Gilles.
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