Fellowship „Intensivmedizin“ (m/w/d)

Universitätsklinikum Halle (Saale)
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Fellowship „Intensivmedizin“ (m/w/d)

Nummer:
51-2024

Beschäftigungsart:
Vollzeit
Arbeitszeit:
40 Stunden pro Woche
Befristung:
befristet auf zwei Jahre - eine anschließende Verlängerung ist nicht ausgeschlossen
Beginn zum:
nächstmöglichen Zeitpunkt
Vergütung:
bis zur Entgeltgruppe Ä2

Das Fellowship-Programm „Intensivmedizin“ richtet sich an Fachärzte (Anästhesie/Chirurgie/Innere Medizin) mit dem Qualifikationsziel, die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin am Endes des Fellowships zu erwerben. Der Fellow wird nach Abschluss des Programms in der Lage sein, komplett selbständig im Bereich Intensivmedizin zu arbeiten. Dieses Programm bietet dem Fellow hervorragende Möglichkeiten, sich sowohl in einem klinischen als auch in einem Forschungsumfeld zu qualifizieren.

  • Betreuung und Versorgung von Patient*innen auf der herzchirurgischen Intensivstation
  • Assistieren und selbständige Durchführung von katheterbasierten Techniken im Bereich der Intensivmedizin
  • Betreuung von mechanischen Kreislaufunterstützungsystemen (Impella, ECMO, ECLS, LVAD)
  • Betreuung der Patient*innen im Rahmen der Bereitschaftsdienste auf der herzchirurgischen Intensivstation
  • Als Teil des Heart-Teams interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen*innen anderer Fachabteilungen
  • Facharzt für Herzchirurgie, Chirurgie, Anästhesie oder Innere Medizin
  • Manuelles Geschick, Erfahrungen in der perioperativen Intensivmedizin/Kardiologie
  • Wissenschaftliches Interesse mit Schwerpunkt klinische Forschung ist vom Vorteil
  • Hohes empathisches Engagement in der Patientenversorgung
  • Motivation, Fleiß und schnelle Auffassungsgabe sowie Teamfähigkeit und Selbstständigkeit
  • qualifizierte Einarbeitung und abwechslungsreiche Tätigkeit mit vielfältigem Leistungsspektrum
  • ein Arbeitsort in verkehrsgünstiger Lage (direkt an der Straßenbahn-Haltestelle Heide-Universitätsklinikum)
  • umfangreiches Mitarbeitervergünstigungsprogramm sowie Jobticket der HAVAG
  • Mitarbeiter-Wohnungen in unmittelbarer Nähe
  • Betriebskindergarten und bei Bedarf Ferienbetreuung für Ihr Kind
  • eine leistungsgerechte Vergütung in der Entgeltgruppe bis zur Ä2 unseres Haustarifvertrages sowie eine betriebliche Altersvorsorge

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen inklusive einem Nachweis Ihrer Masernimmunität unter Angabe der Ausschreibungsnummer sowie der Mitteilung Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins als PDF-Datei an herzchirurgie☉uk-halle.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ihre Fragen beantwortet Herr Prof. Szabó.

Tel.: +49 345 557 2719

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und fordert Frauen mit entsprechender Qualifikation ausdrücklich zur Bewerbung auf.

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Zuletzt aktualisiert: 18.02.2026
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Universitätsklinikum Halle (Saale)

Ernst-Grube-Straße 40
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Universitätsklinikum Halle (Saale)

Schwaz

Rund 40.000 Patientinnen und Patienten bleiben hier jedes Jahr über Nacht, etwa 195.000 kommen ambulant. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist ein Haus der Maximalversorgung für den Süden Sachsen-Anhalts, also die Adresse für die Fälle, die andere Kliniken weiterreichen. Mehr als 5.000 Menschen halten diesen Betrieb am Laufen: Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Laborpersonal, Technik und Verwaltung.

Medizin wird in Halle seit 1694 gelehrt, das erste eigene Universitätskrankenhaus öffnete 1839 am Domplatz. Seit dem 1. Januar 2006 ist das Klinikum eine Anstalt öffentlichen Rechts des Landes Sachsen-Anhalt. Gearbeitet wird an zwei Standorten: am großen Campus an der Ernst-Grube-Straße in Kröllwitz und am Medizin-Campus Steintor an der Magdeburger Straße. Dazu gehören 29 Kliniken und Polikliniken, 17 Institute und vier Profilzentren mit zusammen rund 1.000 Betten.

Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität tritt das Klinikum unter dem Dach Universitätsmedizin Halle auf. Das prägt den Alltag auf Station. Wer hier Dienst hat, arbeitet in einem Haus, in dem gleichzeitig geforscht und unterrichtet wird: Studierende der Human- und Zahnmedizin laufen mit, ebenso angehende Hebammen aus dem Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft. Damit gehört die Universitätsmedizin zu den größten Arbeitgeberinnen des Landes, und die Berufsbilder reichen weit über Ärzteschaft und Pflege hinaus. In den Instituten stehen medizinisch-technische Assistentinnen an Laboranalytik und Radiologie, im Ausbildungszentrum unterrichten eigene Sprachlehrkräfte.

Dieses Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe ist mit knapp 1.000 Auszubildenden das größte seiner Art in Sachsen-Anhalt. Etwa 600 von ihnen lernen einen Pflegeberuf, rund 180 werden Anästhesie- oder Operationstechnische Assistenz. Jedes Jahr beginnen zudem etwa 100 Pflegekräfte aus Ländern wie Tunesien, dem Kosovo oder Mexiko ihre Arbeit in Halle; die Anerkennung ihrer Abschlüsse und die Sprachkurse organisiert das Haus selbst. Bezahlt wird nach Tarif, ein Betriebskindergarten gehört dazu. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Klinikum nicht, die Angaben liegen je nach Quelle zwischen rund 5.400 (Stand 2021) und mehr als 5.000 in der eigenen Karriere-Darstellung. Im Juni 2024 hat der Landtag von Sachsen-Anhalt ein neues Hochschulmedizingesetz beschlossen, das den Universitätskliniken in Halle und Magdeburg mehr wirtschaftliche Eigenverantwortung und längere Planungssicherheit bei Investitionen gibt.

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